Aug. 24, 2025

Erdschrauben im Tunnelbau: Nachhaltige Innovationskraft für Bayerns Bauwirtschaft und klimafreundliche Infrastrukturprojekte

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Erdschrauben im Tunnelbau: Die smarte Grundlage für nachhaltige Infrastruktur

Ob Versorgungstunnel unter einem innerstädtischen Logistikzentrum, Kabeltrassen für großflächige Photovoltaikanlagen oder Service- und Entwässerungsschächte entlang einer neuen Bahnstrecke – moderne Infrastrukturprojekte stellen hohe Anforderungen an Tempo, Kostensicherheit und CO₂-Bilanz. Erdschrauben im Tunnelbau bieten hier einen echten Effizienzhebel. Das Schraubfundament Untertage ersetzt klassische Betonblöcke, minimiert Aushub, verkürzt Bauzeiten und schafft sofort belastbare Anschlusspunkte für Traggerüste, Rohrleitungen oder Beleuchtung. Für Planerinnen, Bauunternehmen und Industriebetreiber eröffnet sich damit eine nachhaltige Alternative, die den kompletten Lebenszyklus eines Bauwerks verbessert.

Warum das Thema jetzt wichtig ist

Mehrere Trends treffen sich derzeit: Erstens wächst der Ausbau erneuerbarer Energien, sodass immer mehr Kabel- und Wartungstunnel für Solar- und Windparks erforderlich sind. Zweitens verschärfen Bund und Länder ihre Klimaschutzziele; jeder eingesparte Kubikmeter Beton reduziert erhebliche Mengen grauer Energie. Drittens verlangt der Markt nach schnellen Lösungen, um Materialengpässe, Fachkräftemangel und volatile Baupreise abzufedern. Fundament Infrastruktur auf Basis von Geoschrauben schafft genau hier Mehrwert, da das Eindrehen statt Betonieren flexible Baustellenlogistik ermöglicht und gleichzeitig CO₂ sowie Entsorgungskosten spart.

Aktuelle Daten, Studien & Regulatorik

Branchenkennzahlen

Das Deutsche Institut für Tunnelbau schätzt den jährlichen Bedarf an neuen unterirdischen Leitungsbauwerken bis 2030 auf etwa 420 km. Parallel prognostiziert der Bundesverband Solarwirtschaft für denselben Zeitraum zusätzliche 200 GW Photovoltaik-Leistung. Rund 15 % dieser PV-Kapazität entstehen auf ehemaligen Deponien, Feldrandstreifen oder Agro-Flächen, die separate Untertage-Infrastruktur benötigen. Ein Forschungsbericht der TU München belegt, dass das Schraubfundament Untertage bei typischen Tunnel-Nebenkonstruktionen bis zu 68 % Bauzeit gegenüber Ortbeton spart. Die Studie weist zudem bis zu 55 % weniger CO₂-Emissionen im Vergleich zur konventionellen Gründung nach.

Förderprogramme & Gesetze

Auf Bundesebene greift das Klimaschutzgesetz 2021, das eine Reduktion der Baubereich-Emissionen auf 67 Mio. t CO₂ bis 2030 vorsieht. Die HOAI 2021 eröffnet Planern ausdrücklich den Einsatz alternativer Gründungsverfahren, sofern diese die Eurocode-Anforderungen erfüllen. Länderprogramme wie das bayerische „Innovatives Bauen“ oder das nordrhein-westfälische „Infrastruktur.Green“ bezuschussen Pilotprojekte mit bis zu 40 % der Mehrkosten für nachhaltige Baustoffe, wenn der Primärenergiebedarf messbar sinkt. In vielen Fällen sind Erdschrauben damit förderfähig.

Praxisnahe Tipps für anspruchsvolle Tunnelbau-Projekte

Planung & Geotechnik

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einer frühen Bodenuntersuchung. Für Erdschrauben Tunnelbau genügt meist eine Kleinrammbohrung bis 5 m Tiefe, um Tragfähigkeit, Schichtenfolge und Grundwasserstände zu bewerten. Die PILLAR-NC-Serie deckt Lasten bis 2,79 t pro Schraube ab und kann bei Bedarf in Rasteranordnung eingesetzt werden, um höhere Linientragfähigkeiten zu erzielen. In felsigem Untergrund empfiehlt sich eine Vorbohrung mit einem Steinbohrkopf. In locker gelagerten Kiesen sorgt eine grobe Steigung der Schneide für den nötigen Formschluss.

Montage & Bauleitung

Die Eindreheinheit passt auf handelsübliche Hydraulikbagger ab 3 t Einsatzgewicht. Nach dem Positionieren der Spitze ist das Drehmoment konstant zu halten, bis das Kopfprofil auf Niveau anliegt. Ein Drehmomentschreiber liefert sofort den Einbindewert – dieser ersetzt den 28-Tage-Betonwürfel. Anschließend kann das gewünschte Traggerüst, ein Kabelgestell oder eine Lüftungsstütze montiert werden. Bauleitende Ingenieure gewinnen so Pufferzeiten, da Folgegewerke ohne Trocknung starten können.

Wartung & Monitoring

Für sensible Tunnelbauwerke verlangen Betreiber heute eine regelmäßige Sichtprüfung. Geoschrauben verfügen über ein oberirdisches Kopfteil, das mit einem einfachen Drehmomentschlüssel nachgestellt oder ausgetauscht werden kann. Dank feuerverzinkter Oberfläche bleibt der Korrosionsschutz intakt. Sollte nach Jahrzehnten eine Streckenanpassung nötig sein, lässt sich die Schraube reversibel herausdrehen und recyclen. Damit erfüllen Fundament Infrastruktur auf Geoschrauben die wachsenden Anforderungen an zirkuläres Bauen.

Branchenspezifische Nutzenbeispiele

Infrastruktur- und Versorgungstunnel

Stadtwerke setzen Erdschrauben, um Querträger für Fernwärmeleitungen schnell zu fixieren. Die Arbeiten erfolgen häufig in Nachtfenstern, in denen eine Betonage ausgeschlossen ist. Mit Schraubfundamenten lassen sich bis zu 25 Träger pro Schicht setzen. Durch den Wegfall von Schalungen sinken Brandlast und Staubentwicklung erheblich – wichtige Aspekte für den Personen- und Arbeitsschutz im Untertagebetrieb.

PV-Kabeltrassen und Servicezugänge für Solarparks

Große Freiflächenanlagen liegen oft weit entfernt von Umspannwerken. Betreiber wählen daher unterirdische Kabelwege entlang bestehender Verkehrsachsen. Hier zeigen Erdschrauben Tunnelbau ihre Stärke: Kabelrinnen, Notausstiege und Beleuchtung werden direkt am Schraubfundament befestigt. Gleichzeitig vermeiden Bauherren langfristige Setzungsrisiken, die bei wechselnden Grundwasserständen auftreten. Die robuste NC-Serie von PILLAR hält auch zyklische Lasten aus Wartungsfahrzeugen stand.

Multifunktionale Tunnelportale mit Solar-Carports

Die Zufahrtszonen von Flughäfen, Logistikzentren oder Park&Ride-Anlagen nutzen immer öfter Überdachungen, die Besucher vor Regen schützen und gleichzeitig Strom erzeugen. Ein Solar-Carport über dem Tunnelportal verbindet Gebäudetechnik mit erneuerbarer Energie. Schraubfundamente übertragen Wind- und Schneelasten schon ab Baubeginn sicher in den Boden, während Betonfahrbahnen und unterirdische Strukturen ungestört fertiggestellt werden können. Für Bauherren entsteht so ein integriertes Gesamtsystem – von der Tiefgründung bis zum PV-Modul.

Fazit

Erdschrauben haben sich im Tunnelbau vom Nischenprodukt zur vollwertigen Alternative entwickelt. Sie verkürzen Bauzeiten, reduzieren CO₂ und steigern die Flexibilität über den gesamten Lebenszyklus. Geoschrauben der PILLAR-NC-Serie liefern Tragfähigkeiten bis 2,79 t, sind sofort belastbar und lassen sich selbst in anspruchsvollem Untergrund einsetzen. Wer auf Schraubfundament Untertage setzt, schafft eine zukunftsfähige Fundament Infrastruktur für Kabeltrassen, Lüftungsanlagen oder Solar-Carports.

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