Aug. 27, 2025

Erdschrauben vs. Betonfundamente: Warum Bayerns Bauwirtschaft jetzt smart auf nachhaltige PV-Projekte umsteigt

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Erdschrauben vs. Betonfundamente: Die smarte Grundlage für nachhaltige PV- und Solarcarport-Projekte

Photovoltaik im großen Stil, Agri-PV auf Ackerflächen oder flächendeckende Solarcarports in Logistikzentren – überall müssen Tragwerke schnell, sicher und dauerhaft im Boden verankert werden. Lange galten Betonfundamente als gesetzt. Doch mit wachsendem Druck, Bauzeiten zu verkürzen, CO₂ einzusparen und Flächen nach Ende der Nutzungsdauer rückstandsfrei zu renaturieren, rücken Erdschrauben, auch Schraubfundamente genannt, in den Fokus. Der Vergleich „Erdschrauben vs. Betonfundamente“ ist damit weit mehr als eine technische Detailfrage: Er entscheidet über Wirtschaftlichkeit, Genehmigungs­fähigkeit und Nachhaltigkeits­bilanz eines Projekts. Dieser Fachbeitrag erläutert, warum sich immer mehr Bau- und Ingenieurunternehmen, Kommunen und Investoren für Geoschrauben von PILLAR entscheiden, welche Normen und Förderregeln dabei zu beachten sind und wie Sie die optimale Fundamentlösung für Ihr Vorhaben finden.

Warum das Thema jetzt wichtig ist

Die deutsche Solarbranche wächst rasant. Allein 2023 wurden laut Bundesnetzagentur rund 14 GW neu installiert – ein Plus von 85 % gegenüber dem Vorjahr. Parallel verschärft der Gesetzgeber seine Klima- und Flächenziele: Das novellierte EEG privilegiert Agri-PV und lässt höhere Vergütungssätze für innovative Montagesysteme erwarten. Kommunen fordern zudem, dass temporäre Nutzungen wie Parkplatz-PV rückstandslos zurückgebaut werden können. In dieser Gemengelage punkten Schraubfundamente mit sofortiger Tragfähigkeit, geringem Bodeneingriff und hoher Flexibilität. Wer heute noch ausschließlich mit Beton plant, riskiert Zeitverzug, hohe CO₂-Kosten und anspruchsvolle Genehmigungsverfahren. Die Frage „Erdschrauben vs Beton“ ist somit ein strategischer Hebel für Projektentwickler und Betreiber.

Aktuelle Daten, Studien & Regulatorik

Branchenkennzahlen

Mehrere Marktstudien belegen, dass Schraubfundamente ihren Anteil im Segment Freiflächen-PV bis 2030 auf über 40 % steigern könnten. Gründe sind kürzere Bauzeiten von durchschnittlich 30 %, bis zu 60 % geringere Transportmassen und ein CO₂-Fußabdruck, der je nach Bodenklasse um rund 80 % niedriger liegt als bei gleichwertigen Betonlösungen. Eine interne PILLAR-Analyse von 48 Projekten in Deutschland zeigt: Beim Bau von Solarcarports an Flughäfen wurden mit Geoschrauben im Schnitt zwölf Tage Montagezeit je 1.000 m² eingespart. Im Agri-PV-Umfeld sind gar saisonale Baufenster von unter zwei Wochen möglich, weil weder Aushub noch Trocknung anfallen.

Förderprogramme & Gesetze

Das EEG 2023 honoriert innovative Agri-PV-Systeme mit bis zu 1,2 Ct/kWh Aufschlag, sofern Flächennutzungen kombiniert werden und der Eingriff in den Boden minimiert wird. Erdschrauben erfüllen diese Anforderung, weil sie ohne Bodenversiegelung auskommen. DIN EN 1090 und DIN 1054 regeln die statische Bemessung; in Deutschland entscheiden je nach Bundesland zusätzlich Verordnung über Anlagen in der freien Landschaft (LBO-AFG) und NatSchG-Bestimmungen. Da Schraubfundamente keine dauerhafte Bodenveränderung bewirken, entfällt häufig die wasserrechtliche Erlaubnis für Versickerungsflächen. Mehrere Landesbauordnungen ermöglichen daher ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren. Ein zentrales Stichwort lautet „Schraubfundamente Vorteile“: geringerer Bodenaushub schont Altlasten, reduziert Deponiekosten und erleichtert Rückbauauflagen.

Praxisnahe Tipps für anspruchsvolle Projekte

Planung & Finanzierung

Zu Beginn jedes PV-Freiflächen- oder Carportprojekts empfiehlt sich eine geotechnische Vorerkundung. Anders als bei Betonfundamenten muss bei Erdschrauben nicht der komplette Baugrund ausgetauscht werden. Dennoch sind Prüfungen gemäß Eurocode 7 notwendig, um die erforderliche Einschraubtiefe festzulegen. Die NC-Serie von PILLAR bietet Längen von 650 bis 2.000 mm sowie Durchmesser von 57 oder 76 mm. Mit einer dokumentierten Tragfähigkeit von bis zu 2,79 t decken die Schraubfundamente 80 % aller PV-Systemlasten ab. In der Finanzierungsphase honorieren Banken und Fonds die Rückbaubarkeit. Erfahrungswerte zeigen, dass Projektgesellschaften bei Nutzung von Schraubfundamenten attraktivere Restwertannahmen ansetzen können, was den IRR um bis zu 0,4 Prozentpunkte anhebt.

Umsetzung & Bauleitung

Der Bauablauf mit Schraubfundamenten unterscheidet sich elementar von der Betonbauweise. Eine mobile Drehmoment-Rammbärmaschine schraubt die Fundamente in wenigen Minuten ein. Es entstehen weder Wartezeiten für das Ausschalen noch für trocknende Frostschürzen. Parallel können Monteure bereits die Trägerschienen montieren. Für Bauleiter bedeutet das eine lineare Taktplanung ohne Wettersensitivität – ein echter Vorteil in verregneten Jahreszeiten. Ebenfalls entscheidend: Die Fundamente lassen sich bei Fehlpositionierung einfach korrigieren oder vollständig entfernen, ohne Restbeton im Boden zurückzulassen. Damit sinkt das Haftungsrisiko für Nacharbeiten.

Branchenspezifische Nutzenbeispiele

Bürogebäude & Unternehmenszentralen

Unternehmen mit Headquarter-Parkplätzen setzen zunehmend auf Solarcarports, um E-Dienstwagen zu laden und Scope-3-Emissionen zu senken. Erdschrauben vermeiden dabei Baugräben in hochinstallierten Medienzonen und gestatten eine rasche Umsetzung während des laufenden Betriebs. Ein Praxisbeispiel aus NRW: Ein IT-Dienstleister installierte 420 Stellplätze mit bifazialen Modulen auf PILLAR-Schraubfundamenten. Die komplette Montage dauerte 23 Arbeitstage. Eine Betonausführung hätte laut Bautagebuch 41 Tage beansprucht.

Luxuswohnungen & Private Estates

Im Premium­segment steigern Solarcarports den Immobilienwert, ohne Gärten oder Zufahrten dauerhaft zu versiegeln. Bauherren schätzen, dass Schraubfundamente als Erdschrauben Alternativen zu Beton nur punktuelle Eingriffe erfordern und bei Grundstücksverkauf zurückgebaut werden können. Das sorgt für Flexibilität bei späteren Umnutzungen.

Gewerbe- und Einzelhandelsflächen

Supermärkte, Filialnetze oder Einkaufszentren setzen PV-Carports zunehmend als Schattenspender für Kunden. Der 24/7-Betrieb verlangt kurze Bauzeiten. Erdschrauben erlauben Nacht- oder Wochenendarbeiten ohne lärmintensive Betontransporte. Zudem entfällt das Protokollieren von Frischbetonlieferungen, was die Dokumentation vereinfacht. Die niedrigere CO₂-Bilanz hilft Handelsketten, ihre ESG-Berichtspflicht nach CSRD zu erfüllen.

Fazit

Der Vergleich Erdschrauben vs. Betonfundamente zeigt klar: Schraubfundamente beschleunigen Bauprojekte, senken CO₂-Emissionen und reduzieren Genehmigungsrisiken. Für Betreiber von PV-Freiflächenanlagen, Agri-PV-Projekten und Solarcarports sind das handfeste Wettbewerbsvorteile. Mit Geoschrauben der NC-Serie liefert PILLAR eine langlebige, tragfähige und skalierbare Lösung, die sich in allen gängigen Bodenklassen bewährt hat. Sie wollen wissen, wie sich Ihre Projektkosten und Bauzeiten konkret verändern? Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Erstberatung – wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

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