Dez. 5, 2025

Wie wählt man Schraubfundamente für Ihr Projekt?

Experten-Tipps von PILLAR:

1. Bodentyp – die Basis jeder Entscheidung

Sand, Lehm, Schluff, steinig oder sumpfig – jeder Boden stellt eigene Anforderungen.

  • Weiche oder lockere Böden → Fundamente mit größeren Flügeln für besseren Halt
  • Feste, dichte Böden → Standardfundamente mit weniger aggressiver Flügelgeometrie
2. Belastungen der Konstruktion

Das Eigengewicht sowie Schnee- und Windlasten müssen berücksichtigt werden.

Die Fundamente müssen diese Kräfte sicher aufnehmen – ohne Setzungen oder Verformungen.

3. Länge und Eindringtiefe

Die Fundamente sollten unter die Frosttiefe reichen und mögliche Setzungen berücksichtigen.

Bei schwachen Böden: längere Fundamente oder Vorbohren.

4. Durchmesser und Flügelkonstruktion

Je größer der Durchmesser und die Wandstärke, desto höher die Tragfähigkeit.

Die Flügel müssen optimalen Halt im Boden gewährleisten.

Wichtig: ein gleichmäßiger Drehmomentverlauf beim Eindrehen, um ein „Durchdrehen“ zu vermeiden.

5. Montage und Präzision

Darauf sollten Sie bei der Installation achten:

  • Vertikalität kontrollieren
  • Drehmoment jeder Schraube dokumentieren → Qualitätsnachweis
  • Passende Technik einsetzen: manuell, hydraulisch oder maschinell – je nach Standortbedingungen
6. Langlebigkeit und Nachhaltigkeit

Schraubfundamente können demontiert und wiederverwendet werden – ohne Betonreste.

Die Installation erfolgt ohne massive Eingriffe in den Boden – mit minimaler Umweltbelastung.

Die richtige Auswahl der Schraubfundamente ist entscheidend für die Stabilität, Langlebigkeit und Effizienz der gesamten Konstruktion.

Wir bei PILLAR, Hersteller mit zwei eigenen leistungsstarken Produktionsstandorten, unterstützen Sie gerne bei der Auswahl und Fertigung der optimalen Lösung – in den benötigten Mengen und Parametern für Ihr Großprojekt.

Möchten Sie, dass wir die Schraubfundamente für Ihr Projekt berechnen?

Schreiben Sie uns – wir schaffen ein Fundament, auf das Sie sich verlassen können.